Ziele schneller erreichen durch gelebte Rhetorik im Alltag

Rhetorik im Alltag

Die eigenen Ansichten besser durchsetzen, seine Ziele schneller zu erreichen, also auf der Überholspur zu sein, das gelingt relativ einfach mit der Beachtung einiger rhetorischer Spielregeln, die sich jeder leicht aneignen kann.

Rhetorik im Alltag sollte unbedingt gelebt werden, um einen Mehrwert aus dem Gesagten zu erzielen. Wichtig dabei ist, dass Stimme, Mimik und Körpersprache sowie das Gesagte eine stimmige Einheit bilden. Zu vermeiden sind Vorwürfe und eine anklagende Wortwahl.

Positive Formulierungen überzeugen die Zuhörer, und helfen, Blockaden zu durchbrechen

Wer den Sinn seiner Rede mit Bildern schmückt, bleibt so im Gedächtnis der anderen. Rhetorik im Alltag ist im beruflichen, wie auch im privaten Gebrauch nicht mehr wegzudenken.

Zu schnell sprechen oder schlimmer noch, aggressiv auf seine Mitmenschen zu wirken, stößt in jedem Fall auf Widerstand. Niemand hört zu, oder das Gegenteil vom gewollten wird erzielt, es wird gegen einander gearbeitet. Vorwürfe müssen unbedingt vermieden werden.

Rhetorik im Alltag verlangt positiv zu formulieren. Anstatt „Sie haben das noch immer nicht erledigt“, ist es doch besser zu sagen: „Es ist wirklich wichtig, dies umgehend zu erledigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Lob ist immer ein Garant dafür, die Menschen an seine Seite zu holen und vom neuen zu motivieren.

Negative Formulierungen haben in der Rhetorik im Alltag nichts zu suchen

Der Satz „Wir haben einen Fehler gefunden“ weckt negative Assoziationen. Besser ausformuliert könnte gesagt werden: „Wir sind auf weitere Herausforderungen gestoßen, die unser Fachwissen dringend benötigen.“

Rhetorik im Alltag lebt von einem kräftigen Wortschatz, der Leistungen von Menschen zusätzlich antreiben kann. Erlebte Situationen durch kraftvolle Worte auszuschmücken, wirkt Wunder und mobilisiert selbst da Kräfte, wo fast schon keine mehr sind.

Power-Vokabular zieht die Blicke auf den Redner, ob in einer Besprechung oder in der Beziehung

„Danke, dass du die Kinder in die Schule gebracht hast.“ – nette Formulierung ohne Wert. Einen Schwung in die Beziehung bringt in diesem Zusammenhang: „Bewundernswert, wie du die zwei Racker heute motiviert hast, in die Schule zu gehen.“ Im Geschäftsleben hören wir immer wieder: „Die Verkaufszahlen sind gestiegen.“ Auch diese Aussage leider unter ihrer Leblosigkeit. Besser – „Der Winter bescherte uns phänomenale Absatzzahlen im Bereich Wintersport, wir gratulieren unseren tatkräftigen Verkäufern.“

Erfolgreiche Rhetorik im Alltag muss gelebt werden…

…nur Bücher auswendig lernen, bringt nicht sehr viel. Wer umdenkt und bewusst mit seiner Sprache umgeht, entdeckt grenzenlose Möglichkeiten, die Umwelt zu lenken, ohne dass sich jemand manipuliert fühlt. Negative Wörter sind aus dem Wortschatz zu streichen und durch positive Formulierungen zu ersetzen.

Beispiele für erfolgreiche Rhetorik im Alltag könnten an dieser Stelle unerschöpflich aufgezählt werden. „Konfliktstark“ ist eine freundliche Umschreibung für Menschen, die gerne streiten. „Nicht optimal“ klingt schon viel besser, als „schlecht“. Weitere Beispiele für negative freundliche Formulierungen könnten sein – geschmacksneutral oder bewegungsarm.

Sinnvolle Satzbausteine der gelebten Rhetorik im Alltag, die zum Verfolgen der Ziele animieren – „Ich glaube, das….“, „Besser wäre doch…“ und „Richtig ist, zu wissen…“ Das Wort „noch“ verstärkt eine Änderungsabsicht.

Nun wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihrer nächsten Rede oder Präsentation.

Rüdiger Vogel

Ihr Rhetoriktrainer und Vortragscoach

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