Tipps für die beste Präsentation

Magengrummeln, feuchte Hände, den berühmten Frosch im Hals: Fast jeder, der in Versammlungen oder bei Vorträgen auftritt, kennt das. Allerdings wird kaum jemand als begnadeter Redner geboren. Deshalb kommt es auf das Training, die Vorbereitung und die richtigen Rezepte an. Dann lässt sich fast jede Präsentation meistern!

Vorbereitung auf die beste Präsentation

Ans Rednerpult treten, die Stimme erheben – und schon hängt einem das Publikum an den Lippen….ein schöner Traum! Die Realität sieht oft anders aus. Zuhörer kichern, tippen auf ihren Handys herum, gähnen. Das lässt sich nie vermeiden. Wer sich gründlich vorbereitet, kann aber meist das Gros des Publikums auf seine Seite ziehen. Diese Vorbereitung umfasst weitaus mehr als einen mitreißenden Text (besser noch: nur Stichpunkte!) zu schreiben. Hier gilt übrigens: Eine geschriebene Rede ist in der Regel keine gute Rede, weil wir anders schreiben als reden. Eine geschriebene Rede ist dann allenfalls eine Vorlesung, und so klingt sie auch.

 

Zunächst sollten Sie sich fragen, wer die Zielgruppe des Vortrags ist. Die beste Präsentation hilft wenig, wenn sie auf Otto-Normal-Verbraucher ausgerichtet ist, im Saal aber fast nur Professoren sitzen. In diesem Fall müssen Sie beim Vortrag nicht bei Null beginnen. Wichtig ist auch, wie viele Zuhörer erwartet werden. Im kleinen Rahmen lässt sich viel besser persönlich das Publikum einbeziehen. In einem Saal mit 500 Menschen hingegen wir das nicht funktionieren. Darüber hinaus sollten Sie sich mit der Situation vor Ort vertraut machen: Rede ich von einer Bühne? Bin ich ans Rednerpult gefesselt? Habe ich ein Mikrofon? Besser ist meist ein Headset, mit dem Sie sich frei bewegen können. Deshalb sind solche Fragen von Bedeutung. Dass Sie sich für einen überzeugenden Auftritt und die beste Präsentation mit dem Thema auseinandergesetzt haben, versteht sich von selbst.

Multimediale Hilfen

Videos, Fotos, Grafiken sind immer gute Rezepte gegen die Eintönigkeit des monotonen Vorlesens. Sie helfen auch, zwischendurch mal zu verschnaufen. Experten raten aber davon ab, sämtliche Thesen in eine PowerPoint-Datei zu schreiben. Für die beste Präsentation kommt es auf die richtige Dosierung an. Auf die Folien sollten Sie nur die wichtigsten Daten sowie kurze Stichpunkte schreiben. Der Tipp: erst vorlesen, dann an die Wand werfen! Ansonsten kleben viele Zuhörer an der PowerPoint-Präsentation und schalten akustisch ab. Um vor Ort eine peinliche Panne zu vermeiden, sollten Sie vor dem großen Auftritt die Technik inklusive Beamer oder Overhead-Projektor unbedingt mal ausprobieren! Experten-Tipp: Bemühen Sie sich schon bei der Vorbereitung darum, Elemente einzubauen, mit deren Hilfe Sie Spannung aufbauen. Dazu können zum Beispiel Bilder gehören, die starke Emotionen auslösen. Hier kommt es dann auch auf die richtige „Einführung“ an, siehe den Artikel: Die wichtigste Tate bei Powerpoint.

Inhalt des Vortrags

Jetzt wird´s ernst: der große Moment ist gekommen. Nur wenigen Rednern ist es gegeben, sofort den Funken überspringen zu lassen. Wichtig: Sagen Sie´s mit einfachen Worten! Fachchinesisch kommt selten gut an. Für den Text bietet sich ein roter Faden an. Am Anfang sollte dabei keineswegs eine Begriffserklärung à la Wikipedia stehen. Die beste Präsentation beginnt stattdessen mit einer Überraschung, einer Provokation oder einer Frage ans Publikum. Damit ist schnell das Eis getaut. Das hilft den Zuhörern und noch viel mehr Ihnen im Kampf gegen das eigene Lampenfieber. Anschließend lassen sich Geschichten erzählen, am besten mit Charme, Witz, Spannung und praktischen Beispielen, Stichwort: Storytelling. Auch dabei gilt: lassen Sie das Publikum mitdenken oder sogar mitmachen! Anekdoten, knackige Zitate oder sogar ein Schuss Selbstironie reichern die beste Präsentation zusätzlich an. Sprechen Sie lieber kurze, prägnante Sätze!

Der ganze Körper im Einsatz

Wer während des Vortrags überwiegend Blickkontakt zum Publikum hält, hat schon fast gewonnen. Picken Sie sich mit den Augen besonders sympathische oder bekannte Gesichter heraus, sprechen Sie gedanklich zu denen. Das verschafft Ihnen Sicherheit und lindert Lampenfieber! Die meisten Redner sprechen bei Aufregung viel zu schnell. Das richtige Tempo sowie eine feste Stimme verschaffen Ihnen Respekt. Das lässt sich zu Hause vor dem Spiel üben! Hier können Sie auch gleich eine selbstbewusste Körperhaltung sowie eine offene Gestik und Mimik ausprobieren. Sehr gute Redner variieren in ihren Vorträgen außerdem gern das Tempo, heben und senken ihre Stimme, setzen bewusst Pausen zum Nachdenken. Mit diesen Tipps wird es vielleicht schon die beste Präsentation Ihrer bisherigen Karriere!

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