Aller Anfang ist schwer!

Das ist natürlich immer das A und O einer jeden Rede: der Anfang. Wer nämlich mit der Tür ins Haus fällt oder aber im Gegenteil vorher viel zu lange ausschmückt und palavert, macht sich im Publikum vermutlich keine Freunde.
Die erste paar Minuten entschieden dann auch , ob der Redner von seinem Publikum akzeptiert oder abgelehnt wird. Daher gilt es unbedingt, gerade auf den Beginn einer Rede besonderes Augenmerk zu legen.
Das Wichtigste am Anfang ist daher:

Interesse wecken
Beginnen Sie am Anfang Ihrer Rede mit etwas, das Ihre Zuhörer bewegt.
Gehen Sie von den Interessen Ihrer Zuhörer aus. Stellen Sie Fragen zu den Wünschen Ihrer Zuhörer. Oder besser noch: Stellen Sie sich vor, was Ihr Publikum interessiert oder erfragen es bereits im Vorfeld.
Warum nicht ein wenig provozieren, wenn es zur Stimmung passt und das Publikum mit einer Fanfare wachrüttelt?
Alternativ zu den bereits geschilderten Möglichkeiten können Sie ebenso ein Ereignis schildern, das Sie am Tag Ihrer Rede erlebt haben oder über etwas erzählen, das Sie auf dem Weg zur Rede im Radio gehört haben. Auch Witze können ein guter Auftakt sein. Doch Vorsicht: Witze sind oft ein sehr vermintes Terrain. Wenn Sie noch nie gut Witze erzählen konnten oder nicht sicher sind, ob Ihr Witz bei diesem Publikum wirklich ankommt oder gar die Gruppe spalten könnte, verzichten Sie besser darauf. Andererseits bietet Humor gleich zu
Beginn die Chance, die Teilnehmer zu öffnen und auf Ihre Seite zu ziehen.
Wer es sich leisten kann, eine Präsentation etwas ungewöhnlicher zu starten als andere,
kann sich dies offensichtlich aufgrund seiner Kompetenzen erlauben!

Was haben Sie für eine ungewöhnliche Methode, die Rede zu starten?